Kompetenzgruppe Materialentwicklung

Ansprechpartner: Priv.-Doz. Dr. Christoph Geibel



 

Die Kompetenzgruppe Materialentwicklung hat es sich zur Aufgabe gemacht, neue Verbindungen mit hochkorrelierten elektronischen und/oder magnetischen Eigenschaften zu synthetisieren, Einkristalle dieser Verbindungen zu züchten und sie strukturell, metallographisch und physikalisch zu charakterisieren. Im Vordergrund stehen ternäre intermetallische Verbindungen auf Ce-, Yb- oder U-Basis sowie ternäre Oxyde auf Cu-, V- oder Ti-Basis. Die Synthese dieser Verbindung erfolgt durch Aufschmelzen im Lichtbogenofen oder in geschlossenen Ta-Ampullen, oder über pulvermetallurgische Methoden. Einkristalle werden je nach Verbindung nach dem Czochralski-Verfahren, dem Bridgman-Verfahren, durch Zonenziehen oder Lösungszucht hergestellt. Die benötigten Phasendiagramme werden durch DTA/TG ermittelt. Zur strukturellen und metallographischen Charakterisierung werden Röntgendiffraktometrie und REM/EDAX-Analyse eingesetzt. Die Bestimmung der grundlegenden physikalischen Eigenschaften erfolgt über die Messungen des elektrischen Widerstandes, der magnetischen Suszeptibilität und der spezifischen Wärme im Temperaturbereich 2K - 350K. Zur Zeit liegt der Schwerpunkt bei der Synthese und der Untersuchung der Schwere-Fermionen-Systeme CeNi2Ge2 und CeCu2Si2, von neuen magnetischen Yb-Verbindungen, und der Verbindung a'-NaV2O5, die einen ungewöhnlichen Phasenübergang bei 34K zeigt.

Kontakt

Christoph Geibel
Tel. +49 (0) 351 4646-2247
Fax +49 (0) 351 4646-2262
geibel[at]cpfs.mpg.de